kleine-inseln.de > Zitate und mehr
Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann; dann bestärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere Seele. Hugo (Laurenz August Hofmann, Edler) von Hofmannsthal (1874-1929), österreichischer Schriftsteller, Dramatiker, Lyriker, Librettist und Mitbegründer der Salzburger Festspiele
Trauer ist nicht schlimm; schrecklich ist nur die Hoffnungslosigkeit. Josef Čapek (1887-1945 im KZ Bergen-Belsen), tschechischer Maler, Zeichner, Graphiker, Photograph und Schriftsteller
Jeder Tod hinterlässt eine Schürfwunde, und jedes Mal, wenn ein Kind vor Freude lacht, vernarbt sie. Elie Wiesel (* 1928), US-amerikanischer Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger
Sterben ist das Auslöschen der Lampe im Morgenlicht. Nicht das Auslöschen der Sonne. Rabindranath Tagore (Rabīndranāth Ṭhākur, 1861-1941), bengalischer Dichter, Philosoph, Maler, Komponist, Musiker und erster asiatischer Nobelpreisträger für Literatur
Wenn du an mich denkst, erinnere dich an die Stunde, in welcher du mich am liebsten hattest. Rainer Maria Rilke (1875-1926, eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke), österreichischer Autor
Tot ist überhaupt nichts: Ich glitt lediglich über in den nächsten Raum. Ich bin ich, und ihr seid ihr. Warum sollte ich aus dem Sinn sein, nur weil ich aus dem Blick bin? Was auch immer wir füreinander waren, sind wir auch jetzt noch. Spielt, lächelt, denkt an mich. Leben bedeutet auch jetzt all das, was es auch sonst bedeutet hat. Es hat sich nichts verändert, ich warte auf ... weiterlesen
Um froh zu sterben, will ich leben. Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769), deutscher Dichter und Philosoph
Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben, so lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben. Nikolaus Lenau, eigentlich Nikolaus Franz Niembsch (1802-1850), österreichischer Schriftsteller
Uns hilft nicht, wer uns Krücken leiht, sondern wer uns Gehen lehrt. Charles Tschopp (1899-1982), schweizer Schriftsteller
Wir sollen die Liebe, welche wir den Toten mit ins Grab geben, nicht den Lebenden entziehen. Wilhelm Raabe, (Pseudonym: Jakob Corvinus); (1831-1910), deutscher Erzähler
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